Schlange5gestrecktspitz Medikamente - Nahrungsergänzung

Einnahme von Medikamenten und Nahrungsergänzungsmitteln

Bei der Auswahl von Mitteln zur Einnahme bei der Arthrose ist zwischen zwei unterschiedlichen Gruppen zu unterscheiden:

Medikamente gegen Entzündung und Schmerz

Da die Schmerzen im Arthrosegelenk zumindest bei leichter bis mittelgradig ausgeprägter Arthrose vor allem durch die Entzündungsreaktion der Gelenkschleimhaut verursacht werden ist zur Schmerzbehandlung der Einsatz entzündungshemmender Schmerzmittel (=Antirheumatika) sinnvoll. Zur Anwendung kommen die “NSAR”=”NichtSteroidale AntiRheumatika” (nichtsteroidal = nicht kortisonhaltig) wie die klassischen “Diclofenac” (Voltaren) oder Ibuprofen oder die moderneren magenschonenden “COX-2-Hemmer”.
Alle diese Medikamente können keine Verbesserung der Arthroseursache erreichen und verursachen auf die Dauer häufig Schäden am Magen und anderen Organen. Daher ist ihr vorübergehender Einsatz bei akuten Schmerzverschlimmerungen nach Überlastungen und “Aktivierung” der Arthrose (Verschlimmerung der begleitenden Entzündung) zwar bei entsprechender Verträglichkeit vertretbar, wenn die Arthrose aber ohne diese Medikamente nicht mehr erträglich ist, sollte ein anderes Therapieverfahren gewählt werden.

Alternativ zu den “chemischen” NSAR gibt es planzliche entzündungshemmende Schmerzmittel mit Wirkstoffen vor allem aus der Brennessel (z.B. “Rheuma HEK”) oder der Teufelskralle (“Jucurba”) und homöopathische Präparate wie “Zeel”...

Nahrungsergänzungsmittel für den Knorpelaufbau

Als Nahrungsergänzung zur Festigung und Stabilisierung, vielleicht sogar zum Wiederaufbau (wissenschaftlich weder eindeutig bestätigt noch widerlegt) des arthrotisch angegriffenen Gelenkknorpels werden auch Naturheilmittel wie zum Beispiel “Grünlippmuschelpulver” (mit dem einige meiner Patienten sehr gute Verbesserungen erzielt haben, andere nicht - das zum Beispiel aber auch bei Hunden mit Hüftarthrose eingesetzt wird) genommen.

Bestimmte Inhaltsstoffe, wie “Chondroitin” und “Glukosamin”, Kollagenhydrolysat und wohl auch die Schwefelverbindung “MSM” sind in ihrer positiven Wirkung auf die Stabilisierung des angegriffenen Gelenkknorpels inzwischen wohl anerkannt. Daneben spielen sicherlich auch die Omega III Fettsäuren eine positive Rolle im Knorpelstoffwechsel

Eine Sonderposition nimmt bei den für die Arthrose sinnvollen Nahrungsergänzungsmitteln die Hyaluronsäure ein, die bisher nur in einzelne Gelenke gespritzt werden konnte, von der wir inzwischen aber wissen, dass sie auch oral eingenommen werden kann, um dann allen Gelenken zugute zu kommen.

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