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Einnahme von Medikamenten und NahrungsergänzungsmittelnBei der Auswahl von Mitteln zur Einnahme bei der Arthrose ist zwischen zwei unterschiedlichen Gruppen zu unterscheiden: Medikamente gegen Entzündung und SchmerzDa die Schmerzen im Arthrosegelenk zumindest bei leichter bis mittelgradig ausgeprägter Arthrose vor allem durch die Entzündungsreaktion der Gelenkschleimhaut verursacht werden ist zur Schmerzbehandlung der Einsatz entzündungshemmender Schmerzmittel (=Antirheumatika) sinnvoll. Zur Anwendung kommen die “NSAR”=”NichtSteroidale AntiRheumatika” (nichtsteroidal = nicht kortisonhaltig) wie die klassischen “Diclofenac” (Voltaren) oder Ibuprofen oder die moderneren magenschonenden “COX-2-Hemmer” spezifischen, die aber aus anderen Gründen in Verruf gekommen sind. Alternativ zu den “chemischen” NSAR gibt es planzliche entzündungshemmende Schmerzmittel mit Wirkstoffen vor allem aus der Brennessel (z.B. “Rheuma HEK”) oder der Teufelskralle (“Jucurba”) und homöopathische Präparate wie “Zeel”... Nahrungsergänzungsmittel für den KnorpelaufbauAls Nahrungsergänzung zur Festigung und Stabilisierung, vielleicht sogar zum Wiederaufbau (wissenschaftlich weder eindeutig bestätigt noch widerlegt) des arthrotisch angegriffenen Gelenkknorpels werden auch Naturheilmittel wie zum Beispiel “Grünlippmuschelpulver” (mit dem einige meiner Patienten sehr gute Verbesserungen erzielt haben, andere nicht - das zum Beispiel aber auch bei Hunden mit Hüftarthrose eingesetzt wird) genommen. Bestimmte Inhaltsstoffe, wie “Chondroitin” und “Glukosamin” und wohl auch die Schwefelverbindung “MSM” sind in ihrer positiven Wirkung auf die Stabilisierung des angegriffenen Gelenkknorpels inzwischen wohl anerkannt. Bisher mussten diese Substanzen wegen des deutschen Arzneimittelgesetzes aufwändig aus dem Ausland bezogen werden. Inzwischen sind aber auch in Deutschland entsprechende Nahrungsergänzungen im Handel, wobei die Präparate der renommierten Arzneimittelhersteller bevorzugt werden sollten. Eine Sonderposition nimmt bei den für die Arthrose sinnvollen Nahrungsergänzungsmitteln die Hyaluronsäure ein, die bisher nur in einzelne Gelenke gespritzt werden konnte, durch ein neuartiges Verfahren jetzt aber auch eingenommen werden kann, um dann allen Gelenken zugute zu kommen. |
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